Eyes on the Stars: Die Omega Speedmaster und der Silver Snoopy Award
„Houston, wir haben ein Problem“ – wir schreiben das Jahr 1970. Apollo 13 bricht als siebte bemannte Mission des Apollo-Programms in Richtung Mond auf. Wie schon bei der ersten Mondlandung 1969 tragen alle Astronauten eine Omega Speedmaster am Handgelenk – ein Glück für die Crew, wie sich wenig später zeigen wird.
Nach 56 Stunden, mehr als 300.000 Kilometer von der Erde entfernt, explodiert im Servicemodul ein Sauerstofftank. Strom- und Lebenserhaltungssysteme werden beschädigt oder fallen aus. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt: Um Energie zu sparen, müssen die drei Astronauten fast alle elektronischen Geräte abschalten.
Für eine entscheidende Kurskorrektur muss das Triebwerk manuell gezündet werden – exakt 14 Sekunden lang, damit die Kapsel im richtigen Winkel auf die Erdatmosphäre trifft. Jim Lovell und Fred Haise steuern das Raumschiff von Hand, Jack Swigert stoppt die Brenndauer mit seiner Omega Speedmaster.
Am Freitag, dem 17. April 1970, wassert das Kommandomodul sicher im Südpazifik, nahe dem Bergungsschiff USS Iwo Jima.
Doch was hat Snoopy, der Beagle aus den Peanuts-Comics, mit Apollo 13 und der NASA zu tun?