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Zenith

Zenith

Der visionäre Georges Favre-Jacot gründete 1865 die „Fabrique des Billodes“ und damit die erste Uhrmachermanufaktur, die sämtliche Produktionsschritte unter einem Dach vereinigt. Anfänglich produzierte Georges Favre-Jacot signierte Präzisionstaschenuhren und nach und nach wurden auch Bordchronometer, Tischuhren, Armbanduhren, Präzisionspendeluhren und Marinechronometer hergestellt. Aus Le Locle werden seit 1890 Zeitmesser in die ganze Welt exportiert.

Zenith gehört zu den innovativsten Uhrenherstellern der Geschichte. Man beherrscht auch heute noch praktisch das gesamte Uhrenrepertoire - angefangen von Minutenrepetitionen, Flyback-Chronographen und Tourbillons

Über die Jahre wurden von Zenith 300 Patente eingereicht und 600 verschiedene Uhrwerke vorgestellt. Mit 2.333 Chronometrie-Preise, ein bis dato unübertroffener Rekord auf dem Gebiet der Präzisionsinstrumente, prägte Zenith die Haute Horologerie wie keine andere Manufaktur.

Seit 1911 wurde die Manufaktur in Zenith umbenannt, Symbol für die uhrmacherischen Spitzenleistungen der Marke mit dem fünfzackigen Stern. Der Neffe des Firmengründers, James Favre, ist dafür verantwortlich, dass die "neuchâteloises", die Pendeluhren sich zu dieser größter Beliebtheit, erfreute. Der Erfolg führte innerhalb kürzester Zeit zur Eröffnung neuer Niederlassungen der Manufaktur, eine in Besançon und eine in New York.

Nach dem ersten Weltkrieg begann Zenith mit der Entwicklung und Herstellung von Armbanduhren mit Wecker und Chronograph. Im Inneren der Chronographen tickte ein Valjoux Uhrwerk.

El Primero – das legendäre Werk von Zenith

Der wichtigste Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der Manufaktur Zenith, war die Entwicklung des Chronographen-Kalibers El Primero. Mit El Primero bringt Zenith 1969, nach 7jähriger Bauzeit - den ersten automatischen Chronographen heraus. Das erste Chronographenwerk mit Automatikaufzug sollte eigentlich 1965 zum 100sten Geburtstag der Manufaktur fertiggestellt werden, doch die Ingenieure brauchten 4 Jahre länger als ursprünglich geplant.

El Primero, „der Erste“, ist bis heute eine der präzisesten Serien-Uhrwerk der Welt, dank des Automatikkalibers mit 36.000 Halbschwingungen pro Stunde, statt den üblichen 28.800 Halbschwingungen. Das El-Primero- Kaliber, das am 10. Januar 1969 in zwei Varianten (mit Datum unter dem Codenamen „3019 PHC“, mit Mondphasen- und Dreifach-Datumsanzeige als „3019 PHF“) präsentiert wurde, gilt auch heute noch als technologische Meisterleistung.

Mit 'El Primero' gelang es Zenith den Kampf um den ersten Chronografen weltweit für sich zu entscheiden. Die Zusammenarbeit von Breitling, Heuer-Leonidas, Hamilton/Büren und Dubois Dépraz mit dem Endprodukt: Kaliber 11, „Chronomatic“, konnte erst im März 1969 vorgestellt werden können und war somit nur „zweiter“.

Das El Primero Uhrwerk verbaut Zenith sowohl in Damen- als auch in Herrenuhren. Die Serie Espada, Synopsis oder Rattrapante sind mit einer El Primero ausgestattet.

Zahlreiche Marken verwenden das Chronographenkaliber El Primero. Selbst bei Rolex tickte von 1988 bis zum Jahr 2000 ein El Primero mit einigen Modifikationen. Bis dahin hatte Rolex keinen eigenes automatisches Chronographenkaliber, schon gar nicht in chronometerqualität. Deshalb produzierte die größte Genfer Manufaktur in Lizenz dieses Werk für den bekanntesten Chronographen der Welt - der „DAYTONA Cosmograph Ref.16520“.

2013 lancierte Zenith den Chronograph El Primero Chronomaster, ein Weiterentwicklung des Kalibers aus dem Jahre 1969.

Mit dem Beginn der Quarzuhrenära 1970 wurde die Produktion der El-Primero Reihe eingestellt. Nur, Charles Vermot, ist es zu verdanken, dass das 'El Primero' der Nachwelt erhalten blieb. Er widersetzte sich den Anweisungen nur Quarzuhren zu bauen und versteckte Werkzeuge, Maschinen sowie alle Konstruktions- und Fertigungszeichnungen auf dem Dachboden der Manufaktur. Ende 1978 wurde Zenith an die Schweizer Unternehmensgruppe Dixi verkauft. In Kooperation mit dem Uhrenhersteller Ebel wurde die Produktion des 'El Primero' wieder aufgenommen.

 

Zenith & Tourbillon

Nur wenige Manufakturen beherrschen den Bau eines Tourbillons. Das Tourbillon gilt als eines der aufwendigsten Komplikationen, an dessen Bau sich nur wenige Manufakturen ran trauen, anders Zenith. Die Marke mit dem Stern präsentierte ihr erstes Tourbillon-Modell schon 1920.

In dem Hochpräzisions-Kaliber El Primero steckt das erste Schnellschwinger-Tourbillon der Welt. In der jüngeren Vergangenheit präsentierte Zenith (2005), die welterste mechanische Damenarmbanduhr mit Tourbillon. Die im Jahre 2010 vorgestellte Gravtiy Control, eingebaut im Uhrenmodell Academy Christophe sorgte für noch größeres Furore in der Uhrenwelt. Anders als bei herkömmlichen Tourbillons ist die Hemmung bei dieser Konstruktion immer in derselben Position, womit jegliche Reibungsunterschiede – egal ob über kurz oder lang – ausgeglichen werden.

 

Zenith & menschliche Meisterleistungen

Zenith Uhren begleiteten Pioniere seit je her bei herausragenden Projekten der Menschheit. Zenith war bei der Entdeckung der Nord- und Südpols durch Amundsen (1911) dabei und begleitete Mahatma Ghandis in seinem Freiheitskampf für Indien. Der Überflug des Ärmelkanals Blériots fand auch mit einer Zenith am Handgelenk statt. Drei Jahre nach seinen Flug erklärte Louis Blériot: „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Zenith-Uhr, die ich regelmäßig trage. Ich kann sie jedem, dem es an Genauigkeit gelegen ist, nur wärmstens empfehlen.“ Auf zahlreiche Expeditionen, darunter die des Colonel John Blashford-Snell und Johan Ernst Nilssons, war auch eine Zenith mit dabei im Gepäck.

100 Jahre nach Amundsens Südpolexpedition gelang es Johan Ernst Nilson, als erster Mensch alleine und ohne motorisiertes Vehikel von Pol zu Pol zu reisen. Auch er ausgestattet mit einem Chronograph von Zenith, der die Zeitmessung bei der Expedition bis ans Ende der Welt vornahm.

2012 gelang dem Extremsportler Felix Baumgartner das Unglaubliche. Mit einer El Primero Stratos Flyback am Handgelenk wagte der Abenteurer, den Sprung aus der Stratosphäre. Die El Primero Stratos Flyback Striking 10th ist die weltweit erste Uhr, die der Überschallgeschwindigkeit an der Grenze zum Weltraum standhalten konnte. Der Zeitmesser zeigte sich bei hohen Höhen-, Druck- und Temperaturunterschiede unbeeindruckt und funktionierte bei der Landung ebenso perfekt wie beim Start.

 

Zenith Uhren

Zenith setzt auf Genauigkeit, Zuverlässigkeit und präziser Handarbeit. Alle Zenith Uhren sind mit einem hauseigenem Manufakturwerk ausgestattet und werden vollständig in Le Locle gefertigt. Die Zeitmesser der Manufaktur zeugen alle von grenzenlosem Forschergeist im stetigen Streben nach Innovation. Um den Aufwand des Herstellungsverfahrens zu verdeutlichen, reicht ein Blick auf die Unternehmerzahlen. Bei der Herstellung eines El-Primero-Modells sind 20 Uhrmacher beteiligt, die 18 verschiede Metalle verarbeiten in einem Zeitraum von ca. 9 Monate. Dazu kommen 127 Fräsarbeiten und ca. 5000 Eingriffe. Heute werden von Zenith 32 verschiedene Modelle für insgesamt fünf Kollektionen hergestellt: Academy, El Primero, Captain, Pilot und Heritage.

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