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Patek Philippe Perpetual Calendar Moon Phase Chronograph Ref. 1518

Patek Philippe

Patek Philippe Markenstory

Die Zeitmesser der Genfer Manufaktur Patek Philippe zählen für viele Kenner, seit über 175 Jahren zu den besten der Welt.

Als letzte unabhängige Genfer Manufaktur in Familienbesitz verfolgt die Manufaktur bis heute die Visionen ihrer Gründer Antoine Norbert de Patek und Adrien Philippe u. z. „Die besten und schönsten Uhren der Welt zu bauen“. Der Erfolg von Patek Philippe beruht auf Traditionsbewusstsein, handwerkliche Perfektion und technischen Neuerungen gleichermaßen.

Antoine Norbert de Patek & Adrien Philippe

Der polnische Offizier und Adlige Antoine Norbert Graf de Patek musste nach dem Krieg seine Heimat verlassen und politisches Asyl in der Schweiz beantragen. Zusammen mit dem polnischen Emigranten Franciszek Czapek, einem Uhrmacher aus Warschau, gründete er eine Uhrenmanufaktur. Sie produzierten Taschenuhren für polnische Emigranten und Patrioten, die Zusammenarbeit der beiden war jedoch von kurzer Dauer. Im Jahr 1845 traf der französische Uhrmacher Jean Adrien Philippe, Patek in Paris. Kurz darauf trat Philippe dem Unternehmen bei und das Uhrengeschäft wurde in Patek Philippe & Co. umbenannt. Für beide Partner galt, die absolute Perfektion als Ziel. Die Erfolge der Manufaktur Patek Philippe basieren bis heute auf die Befolgung folgender Prinzipien: die Qualität der hergestellten Zeitmesser muss ständig auf höchstmöglichem Niveau sein und mit Hilfe von Innovationen und Konstruktionslösungen die Konkurrenz außer Gefecht setzt. Das Traditionshaus gilt bis heute als Innovationstreiber. Adrien Philippe war ein pragmatischer Geschäftsmann und erfolgreicher Pionier. Er konstruierte neue Werkzeugmaschinen und sorgte dafür, dass die Industrialisierung in die Produktion Einzug hielt. Er präsentierte die Zeitmesser der Manufaktur auf zahlreichen Ausstellungen in Amerika und Russland einem breiten, solventen Publikum. Königin Victoria von England gehört zu den Besitzer einer goldenen Taschenuhr mit Kronenaufzug. Aber sie blieb nicht die einzige, die eine Patek Philippe ihr Eigen nennen konnte. Viele Könige und Adlige dieser Zeit gehörten zur Kundschaft des Hauses Patek Philippe. Die erste Armbanduhr wurde 1868 für die ungarische Gräfin Kocewicz hergestellt.

Die Experten streiten sich zwar, aber wahrscheinlich war dies die erste Armbanduhr überhaupt in der Geschichte der Uhrmacherei. Auch nach dem Tod von Antoine de Patek riss die Innovationskraft von Adrien Philippe nicht ab. Sein schöpferisches Highlight: 1889 konstruierte er ein Uhrwerk mit „Ewigem Kalender“, dessen Anzeige nicht händisch korrigiert werden musste – weder für die unterschiedlich langen Monate noch für Schaltjahre. Nach seinem Tod 1894 übernahm sein Schwiegersohn Joseph-Antoine Benassy-Philippe die Leitung des Unternehmens und wandelte es kurz nach der Jahrhundertwende in eine Aktiengesellschaft um, genannt Ancienne Manufacture d'Horlogerie Patek Philippe & Cie. S.A. Die Genfer Manufaktur erfreute sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts weltweiten Ruhms und zählte zu den bedeutendsten Uhrenhäusern der Welt.

Innovationen von Patek Philippe

Adrien Philippe war auch ein genialer Erfinder und Visionär. Er entwarf den modernen Kronenaufzug für mechanische Uhren (1845), eine der revolutionärsten Erfindung in der Uhrengeschichte, der 1861 seine endgültig Form erlang. 1845 landete das Gründerduo Antoine Graf de Patek und Jean-Adrien Philippe einen weiteren Coup, sie erfanden das Prinzip der Minutenrepetition. Nur zwei Jahre später präsentierte Adrien Philippe die Zugfeder mit freiem, an einem Schleppzaun befestigtem Ende. Diese Entwicklung war ausschlaggebend für die spätere Entwicklung der Automatikuhr. Zwischen 1845 und 1996 (Jahreskalender) ließ Patek Philippe über 70 Erfindungen patentieren, darunter 1902 den Doppel-Chronographen, die erste Armbanduhr mit Ewigem Kalender (1925) und den ersten Armbandchronographen (1927).

Die kompliziertesten Taschenuhren und Armbanduhren der Welt

Aus der Genfer Manufaktur stammen viele der kompliziertesten Taschen- und Armbanduhren, die jemals gebaut wurden.

Calatrava – das Flagschiff der Genfer Uhrenmanufaktur

1930 stellte Patek Philippe die Calatrava vor, die klassische Uhr im zeitlosen Design, die zum Wahrzeichen von Patek Philippe werden sollte. Der Name geht auf den ältesten spanischen Ritterorden der Calatrava zurück, einem Verbund katholischer Ritter, der die gleichnamige Stadt samt Kloster vor arabischen Invasoren rettete und somit die europäische Unabhängigkeit sicherte. Das Lilienkreuz des Calatrava Ordens gilt als Markenzeichen der Patek Philippe Uhren, welches jeweils auf der Aufzugskrone und Gehäuseboden abgebildet ist.

Der Zeitmesser wird bis heute oft kopiert, bleibt aber nicht zuletzt wegen des exquisiten Innenlebens unerreicht. Das Design der Calatrava lehnt sich an die schlichten Formen des Bauhauses an, wobei auch Elemente wie das Clou de Paris-Dekor oder breite polierte Lünetten zum Tragen kommen. Mittlerweile gehören zur Calatrava Serie eine Vielzahl von exklusiven Chronometern, darunter die „Calatrava No.96“.

Patek Philippe "Henry Graves Supercomplication" – die komplizierteste Uhr der Welt

Die teuerste (jemals versteigerte) Taschenuhr der Welt ist die in 18-karätigem Gold,– Patek Philippe "Henry Graves Supercomplication". Die Taschenuhr wurde nach dem Auftraggeber - der New Yorker Bänker und einer der bedeutesten Uhrensammler des 20 Jh. – Henry Graves benannt. 5 Jahre allein, vergingen nur mit der Planung dieser Sonderuhr. Bei der Fertigstellung 1933 wurde die komplizierteste Uhr aller Zeiten präsentiert. Die Supercomplication besteht aus 920 Einzelteilen und wiegt beinahe ein Pfund, sie besitzt 24 Komplikationen wie einem Ewigen Kalender, einem Schleppzeigerchronographen, einer Grande Sonnerie, der Anzeige von Mondphasen, Sternzeit und der Zeit des Sonnenauf- und Sonnenuntergangs. Die Supercomplication überrascht noch mit weiteren Highlights – sie spielt auf Knopfdruck das Westminster- Glockenspiel und zeigt auf der Rückseite des Gehäuses den Nachthimmel über dem New Yorker Central Park.

Ab 1940 beginnt Patek Philippe mit der Serienfertigung von Chronographen und Armbanduhren mit Ewigem Kalender. In den folgenden Jahren wird die Genfer Manufaktur zahlreicher Sieger bei den Präzisionswettbewerben des Observatoriums Genf. Bereits im Jahre 1941 erschien mit der Referenz 1518 erstmalig ein Chronograph mit einem Ewigen Kalender vereint, das serienmäßig produziert wurde. Es folgten die Referenzen 2499, 3970 und zuletzt die 5970. Aktuell ist die Referenz 5270 das Flaggschiff von Patek Philippe.

Ellipse d’Or

1962 wurde die weltweit erste Armbanduhr mit Ewigem Kalender und automatischen Aufzug vorgestellt. 1966 entwirft Jean Daniel Rubeli, das Modell Ellipse. Die Herrenuhr mit den „göttlichen Proportionen“ dessen elliptisches Gehäuse, die Regeln des Goldenen Schnitts, ein Begriff aus der Kunst, berücksichtigt. Die Ellipse d’Or gehört zu den beliebtesten Uhrenmodellen von Patek Philippe.

Der Patek Philippe Klassiker Nautilus

1976 präsentierte die alteingesessene Genfer Nobelmanufaktur ein Uhrenmodell, das den Zeitgeist der Siebziger Jahre wiederspiegelt. Die Gestaltung der Nautilus mit Automatikwerk und Stahlgehäuse übernahm der renommierte Designer Gérald Genta. Er sagte diesbezüglich, „damals habe ich einen neuen Stil eingeführt, den man als sanfte Linien bezeichnete.“ Die Sportuhr im Bullaugen Design stieß anfangs noch auf Unverständnis. Mittlerweile gilt die Nautilus als Design-Ikone, die es sowohl für Herren als auch für Damen gibt.

Patek Philippe Kaliber 240

1977 schafft es die Forschungsabteilung der Genfer Manufaktur mit dem Kaliber 240, das flachste Automatikwerk mit nur 2,40 mm Höhe, sein Publikum zu beeindrucken.

Patek Philippe Ewiger Kalender Ref. 3940

Die Patek Philippe Ref. 3940 wurde von 1985 bis 2006, also einundzwanzig Jahre lang gebaut und galt somit sehr lange Zeit als Standard woran die anderen Ewigen Kalender gemessen wurden. Das Besondere daran - Patek Philippe widmete ein Sondermodell der Ref. 3940 ihrem Geschäftspartner Beyer und der Ehrenpräsident der Genfer Manufaktur, Philippe Stern, trägt ebenfalls das Modell mit dem goldenen Zifferblatt. 2006 wurde die Ref. 3940 mit der Ref. 5140 ersetzt.

Patek Philippe Kaliber 89

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Manufaktur wurde im Jahr 1989, nach neun jähriger Entwicklungszeit, das legendäre Kaliber 89 präsentiert. Mit 33 Komplikationen und 1728 Bestandteilen gilt diese Uhr als Taschenuhr der Superlative. Minutenrepetition mit großem und kleinem Läutwerk sowie einem Wecker, einem Tourbillon, einem Ewigem Kalender und einem Schleppzeiger-Chronographenwerk. 

Patek Philippe Aquanaut

1997 erschien die Patek Philippe Aquanaut, basierend auf dem Erfolgsmodell Nautilus. Die Referenz 5167 ist mit dem schwarzen Zifferblatt ausgestattet, das mit Linien überzogen ist, die an einen Globus erinnern. Die Herrenserie der Aquanaut weist eine Wasserdichtigkeit von 120 m. Die hervorgehobenen Zahlen, die mit Leuchtmittel versehen sind, machen aus der Aquanaut eine ideale Taucheruhr

Twenty 4 Star & Caliber 2000

1999 wird die erste mit Diamanten besetzte Stahluhr lanciert – die Twenty 4, gefolgt von einer der drei kompliziertesten Taschenuhren der Welt, die Star Caliber 2000 im Jahre 2000.

Sky Moon Tourbillon Ref. 5002

2002 präsentierte das Traditionsunternehmen aus Genf das Modell Sky Moon Tourbillon Ref. 5002, eines der teuersten Uhren der Welt (Platin Variante kostet ca. 800.000 Euro). Es umfasst ein Tourbillon, einen Ewigen Kalender mit den Anzeigen von Mondalter (Anzahl der Tage seit dem letzten Vollmond), Schaltjahrzyklus, Wochentag, Monat und Datum. Hierbei handelt es sich auch um die erste „Doubleface“ Uhr der Nobelmanufaktur. Die Rückseite präsentiert die Sternenkarte der nördlichen Hemisphäre unter einem Saphirglas. Pro Jahr werden, aufgrund des extremen Produktionsaufwands nur zwei Exemplare der Sky Moon Tourbillon hergestellt.

10 Days

Die Herrenuhr im Art-déco-Stil, das gleichzeitig das erste mechanische Werk mit einer Gangreserve von über 10 Tagen ist, wurde 2003 lanciert.

Patek Philippe Ewiger Kalender Chronograph Ref. 5270

Genau 70 Jahre nach der Veröffentlichung der berühmten Referenz 1518 präsentierte die Genfer Manufaktur auf der "Basel World 2011", die Referenz 5270G-001. G, dabei steht G für Grau- bzw. Weißgold, und -001 bezeichnet die Zifferblattvariante. Während die früheren Referenzen noch Kaliber von Lemania und Valjoux enthielten, wurde bei der Referenz 5270 komplett auf ein eigenes Manufakturkaliber gesetzt. Der Chronographenkaliber CH 29-535 PS Q, besteht aus 456 Einzelteilen mit einer Gangreserve von 65 Stunden.

Patek Philippe Uhren – wertbeständige Geldanlangen

Inzwischen leitet die Familie Stern in vierter Generation, eines der wenigen immer noch unabhängigen Uhrenunternehmen, unter dem Namen Patek Philippe weiter. Aktuell ist Thierry Stern der CEO der Uhrenmanufaktur, 2009 wurde er Nachfolger seines Vaters Philippe Stern.

 

Das Familienunternehmen ist die einzige Genfer Manufaktur, deren gesamte Produktion mechanischer Uhrwerke mit dem Genfer Siegel (Poinçon de Genève) ausgezeichnet ist. Unter der Leitung von Charles und Jean Stern fiel die Entscheidung eigene Rohwerke zu entwickeln, wodurch die Unabhängigkeit von Patek Philippe gestärkt wurde. Bis 1932 tickten in den Uhren des Hauses überarbeitete Rohwerke von Victorin Piguet oder Jaeger LeCoultre. 

 

Bei Versteigerungen der großen Auktionshäuser wie Christie’s, Bonhams oder Sotheby’s erreichen die Klassiker des Traditionsunternehmens, die am berühmten Calatrava-Kreuz auf der Aufzugskrone zu erkennen sind, regelmäßig schwindelerregende Preise. Die Luxusuhren aus dem Hause Patek Philippe werden mittlerweile nicht nur als Gebrauchsgegenstände sondern als wertbeständige Geldanlagen erworben. 

 

Unter den bekennenden Patek Philippe Träger finden sich die Namen wichtiger Persönlichkeiten wie Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy, der Milliardär George Soros, Eric Clapton und die Musiklegende Sir Paul McCartney.

 

Die 20 teuersten Armbanduhren der Welt, die jemals bei Versteigerungen verkauft wurden, stammen ausschließlich aus der Nobelmanufaktur Patek Philippe. 

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