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Omega Vintage Chronograph Multi Colour Dial Ref. CK2393

Omega

Omega Markenstory

Der 23 Jährige Louis Brandt entschied sich 1848 in La Chaux-de-Fonds ein eigenes «Comptoir d'etablis- sage» zu eröffnen, dabei handelt es sich um einen Betrieb, in dem Rohwerke und Uhrenbestandteile von einem erfahrenen "etablisseur" zu einer fertigen Uhr zusammengesetzt wird.

Anfangs reiste er noch persönlich durch Europa um die Kunden zu beliefern. Später wird diese Aufgabe von seinen Söhnen Louis und César übernommen und der Betriebsname wurde in Louis Brandt & Fils geändert. Die Söhne zogen mit dem Handwerkbetrieb im Jahre 1880 nach Biel, da die Anbindung an die Verkehrswege dort besser war und sie die Wasserkraft der Stadt kostenlos nutzen konnten. Dies war unabdingbar für die mechanische Produktion. Bald darauf beschlossen die Firmeninhaber eigene Uhren mit eigenen Werken herzustellen. Dieser Plan ging auf und bereits 1889 war ihr Betrieb die größte Uhrenfabrik der Schweiz. 

Omega Namensgebung

Fast fünf Jahrzehnte trug das Unternehmen den Brandt im Namen, bis es 1894 in Omega umbenannt wurde. In dieser Zeit entwickelte sich auch der Reparaturbetrieb zur Manufaktur. Der neue Name – Omega Ω, der als letzter Buchstabe im griechischen Alphabet zu finden ist, steht daher als Metapher für die "Vollendung". Die Präzision der Omega-Werke überzeugte die britische Luftwaffe und kurz darauf auch die amerikanische Armee, so dass Omega ab 1917 die offizielle Dienstuhr im Ersten Weltkrieg wurde. Omega stand mit seinen mechanischen Chronometern 93 Mal auf dem Siegertreppchen bei den Genauigkeitswettbewerben der Schweizer Observatorien Neuenburg und Genf. Beim Chronometer Wettbewerb in Kew Teddington (England) gelang es Omega im Gesamtklassement des Jahres 1936, 97.8 von 100 möglichen Punkten zu erreichen. Ein Resultat, das bis heute nicht überboten wurde.

Ergebnis dieser Erfolge ist die Omega Constellation Reihe, die jahrelang stückzahlmäßig den ersten Platz bei den Chronometerprüfungen belegte.

Omega Uhren: Armbanduhren, Sportuhren, Militäruhren, Fliegeruhren, Marineuhren, Damenuhren, Taucheruhren

Nach dem Tod der Geschäftsführer wurde die Manufaktur in S.A. Louis Brandt & Frère, Omega Watch Co. umbenannt und von den direkten Nachkommen geleitet. Das Traditionsunternehmen schafft es erfolgreich: Armbanduhren, Sportuhren, Militäruhren, Fliegeruhren, Marineuhren, Automobiluhren, Damenuhren und Komplikationen auf den Markt zu bringen.

1930 schlossen sich Tissot und Omega zu der S.S.I.H. (Société Suisse pour l'Industrie Horlogère), dem ersten Schweizer Uhrmacherverband zusammen. Daraus sollte später die Swatch Group entstehen.

Im Jahr 1932 kam die Omega Marine Uhr auf den Markt. Sie war die erste Taucheruhr der Schweizer. Das Besondere daran: Sie wurde ineinandergesteckt. Die Krone platzierte Omega auf 12 Uhr, so dass beide Gehäuseteile eng ineinander gepresst werden konnten.

Omega - Offizieller Zeitmesser der Olympischen Spiele

Die erste Olympiade begleitete Omega bereits 1932 in Los Angeles. Damals machte sich ein einziger Uhrmacher bepackt mit 30 Schleppzeigerchronographen auf den Weg, um die Zeitmessung zu gewährleisten. Bei diesem ersten Auftreten als offizieller Zeitmesser der Olympischen Spiele war Omega in der Lage, die Ergebnisse bis auf die Zehntelsekunde zu messen. Seitdem war Omega im Laufe der Jahre 25 Mal der offizielle Zeitnehmer der Olympischen Spiele. Offizieller Zeitnehmer ist nicht gleichzusetzen mit Sponsor, dabei handelt es sich um einen heißbegehrten Job, um den man sich bewerben muss.

Auch 2016 war Omega bei den Olympischen Spielen in Rio mit dabei. Die Ausrüstung die Omega diesemal für die genaue Zeitmessung im Gepäck hatte, wog rund 450 Tonnen.

Seamaster PloProf

Für den Wassersport schuf Omega eine eigene Taucheruhrenlinie – Seamaster. Der berühmte Meeresforscher Jacques Costeau half bei der Entwicklung der Seamaster Plongeur Professional, besser bekannt unter der Abkürzung „PloProf“ (für „Plongeur professionel“= Profitaucher) mit. 1971 kam sie auf den Markt. Die Wasserdichtigkeit betrug damals 600 Meter.

Omega Cosmic & Omega Constellation

1951 präsentierte Omega die Herrenarmbanduhr Cosmic. Aufgrund seines doppelten Federhauses erreicht das Automatik-Kaliber Omega 2601 eine beeindruckende Gangreserve von 72 Stunden. Die Produktion ist limitiert auf 1951 einzeln nummerierte Exemplare. Ein Jahr später wird das Modell Constellation als Automatik- Chronometer auf den Markt gebracht und spielt seitdem eine wichtige Rolle im Programm der Marke. Die Omega Constellation war einst das Aushängeschild von Omega und ist bei den Vintage-Uhren Sammlern sehr begehrt.

Omega Speedmaster Professional = „First Watch worn on the Moon“

Der Astronaut Buzz Aldrin trug bei der Mondlandung 1969 einen robusten Chronographen damals noch schlicht Speedmaster Professional genannt, am Handgelenk. Dieser musste vorher ausgiebigen Testverfahren (Stoß-Prüfung, Beschleunigung, Vibrationen und Temperaturenschwankungen zwischen -18 und +93 Grad Celsius, 16 fache Erdbeschleunigung, Druckbelastung von 200 m Wassertiefe, Antimagnetismus, Überdruck, Lärm) der NASA standhalten. Der Omega Speedmaster Professional hat sich beim Testverfahren der NASA gegen Hunderte andere Modellen durchsetzen können und wurde zur offiziellen Dienstuhr aller Astronauten. Dabei stammten die Mitbewerber Uhren aus berühmten Häuser wie Rolex und Longines. Omega bewarb sich mit dem Speedmaster-Modell (ST105.003 von 1964) Rolex schickte das sogenannte pre-Daytona-Modell, den Cosmograph-Chronographen (Ref. 6238) mit dem Valjoux-72-Uhrwerk ins Rennen.

Die „Ur-Speedmaster“, Kaliber 321 trug die Referenznummer CK 2915, sie gab es ab dem Jahre 1957. Nach wie vor gibt es Diskussionen, ob es sich genau um dieses Modell handelt, die Aldrin am Handgelenk trug, als er gemeinsam mit Niels Armstrong den Mond betrat. Heute sündhaft teure Sammler Modelle.

Inzwischen ist der Chronograph als Moonwatch bereits zur Legende geworden und nimmt einen ganz besonderen Platz in der Geschichte der Weltraumforschung ein. Aus der Rennfahrer Speedmaster wurde die NASA Raumfahrtuhr.

Der Omega Speedmaster nimmt an jeder bemannten NASA Mission seit März 1965 teil. Dank ihrer Präzision und Zuverlässigkeit konnte dieser Handaufzug-Chronograph der Mannschaft der havarierten Apollo 13-Kapsel den Weg zur Erde zurückweisen. Für diesen erstrangigen Beitrag erhielt OMEGA den „Snoppy Award“, die höchste Auszeichnung, die von den NASA-Astronauten verliehen wird. Inzwischen gibt es unzählige Varianten des Chronographen.

Omega Uhren waren bei 118 Weltraummissionen und 6 Mondlandungen dabei. Sie haben insgesamt 9 Weltallflüge begleitet.

Omega Innovationen

Bis 2007 veredelte Omega ETA Kaliber für die eigenen Erzeugnisse. Mittlerweile gibt es auch eigene Kaliber, deren Anteil konstant wächst.

1999 erregte das Traditionsunternehmen mit der Co-Axial-Hemmung Aufsehen. Die koaxiale Hemmung geht auf den Engländer George Daniels zurück. Diese findet man heute exklusiv bei zahlreichen Omega-Modellen, das Zifferblatt ist mit einem entsprechenden Schriftzug versehen. Die Co-Axial- Hemmung gilt als besonders erschütterungssicher sowie reibungsarm und kommt außerdem mit geringer Schmierung über längeren Zeitraum, aus.

Die Omega De Ville Central Tourbillon

Die klassisch-elegante Kollektion De Ville für Damen und Herren enthält modernste Kalibertechnik mit antimagnetischen Bauteilen. Die Omega De Ville Central Tourbillon verkörpert die Perfektion der hohen Uhrmacherkunst. Die weltweit einzige Armbanduhr mit Zentraltourbillon wurde von einem ausgewählten Kreis von Uhrmachern in der „Cellule Haut de Gamme“ von Omega in Biel handgefertigt. Das Besondere daran - ihr Tourbillonkäfig dreht sich einmal pro Minute um die eigene Achse und gleicht damit die Auswirkungen der Schwerkraft auf die Präzision der Uhr aus.

Omega ist die weltweit die einzige Manufaktur, die Uhren mit Zentral-Tourbillon herstellt.

Tourbillons fertigt Omega schon seit 1947, das Modell `Central Tourbillon` jedoch, ist das Zeugnis vom Know-how und Spitzenhandwerkskunst der Uhrenmanufaktur. Da Uhren mit Tourbillon immer noch mechanische Meisterwerke der Uhrmacherkunst sind und auch heute noch vollständig von Hand gefertigt werden, kann selbst ein hochqualifizierter Uhrmacher jedes Jahr nur wenige dieser Exemplare herstellen. Der innovative De Ville Central Tourbillon Co-Axial Chronometer ist derart präzise, dass er das offizielle COSC-Zertifikat (Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres) erhalten hat.

Omega Seamaster Professional 300M

Im Film „GoldenEye“ trug James Bond eine Omega Seamaster Quartz Professional 300M am Handgelenk. Sie machte die Marke Omega wieder für eine jüngere Zielgruppe interessant. Daniel Craig trug 20 Jahre später nochmal das gleiche Modell.

Omega Damenuhren

Neben Cindy Crawford und Michael Schumacher ist Hollywood-Star Nicole Kidman Markenbotschafterin der Luxusuhrenmarke Omega. 2009 präsentierte sie in Peking die Damenuhrenlinie “Ladymatic” Armbanduhrenlinie, die 1955 erstmals lanciert wurde. Es handelt sich um eine eigens für Damen entwickelte Armbanduhrenserie mit Automatikwerk und Co-Axial Hemmung, womit Omega-Uhren als einzige Marke ausgestattet sind. Dank geschicktem Marketing und einzigartiger Technologien gelang es Omega in den letzten Jahren unter den Top Five im Schweizer Luxusuhrensegment zu gelangen.

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