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Corum Rolls Royce Grill from 1980

Corum

Corum Markenstory

Simone Ries gründete 1955 zusammen mit René Bannwart in La Chaux-de-Fonds das Unternehmen Montres Corum SàRL (kurz: Corum) mit dem Ziel ausgefallene Armbanduhren, die sich in Design und Qualität vom Üblichen abheben, anzubieten.

Das erste Atelier von Corum entstand in einer kleinen Fabrik, dass Gaston Ries leitete. Drei Jahre nach der Gründung gelang Corum der Durchbruch in der Uhrenbranche mit dem Modell Chapeau Chinois.

Golden Bridge & Admirals Cup

Die im Jahre 1977 produzierte „Golden Bridge“ mit manuellem Aufzug aus 18 karätigem Gold hat in der Geschichte der Uhrmacherei einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Vincent Calabrese, ein junger Uhrmacher präsentierte sein unausgereiftes Uhrwerk, dessen Rädersatz in einer Linie angeordnet war, bei Corum. Die Uhrmacher von Corum waren sehr angetan von der Idee, erwarben diese und begannen mit dem Ausbau der Konstruktion. Daraus entstand ein 30 Millimeter langes Stabwerk mit drei übereinanderliegenden goldenen Brücken, ein Meisterwerk der Mikromechanik. Die Herstellung erforderte höchste Präzisionsarbeit und 85 Arbeitsgänge. Im Jahr 2005 wurde eine Neuauflage der „Golden Bridge“ vorgestellt. Das neue entwickelte Stabwerk ist deutlich grösser als beim Modell aus den 70er-Jahren. Die „Golden Bridge“ kann in Platin, in Gelb-, Rosé- oder Weißgold gewählt werden, das Uhrwerk wird dabei immer aus dem gleichen Material wie das Gehäuse hergestellt wird.

Anlässlich des 30-Jährigen Jubiläums im Jahr 2010 brachte Corum die „Golden Bridge“ als Tourbillon auf den Markt - mit dem kleinsten Tourbillonkäfig der Welt! Seit 2011 integriert Corum das weltweit einzige Stabwerk mit automatischem Aufzug (CORUM-Kaliber CO-313) in seiner "Golden Bridge Automatic", ein weiterer Meilenstein in der erfolgreichen Geschichte des Unternehmens.

Das Leadermodell von Corum ist zweifelsohne die Admiral´s Cup. Die ersten Modelle der Admiral’s Cup kamen bereits in den 60-er Jahren auf den Markt und erregten mit ihrem viereckigen Gehäuse großes Aufsehen. Der maritime Bezug wird durch die abgebildeten nautischen Flaggen, an Stelle der üblichen Stundenmarkierungen, hergestellt. Eine Wasserdichtheit wird im Stahl- oder Goldgehäuse oder aber in der Titan- Ausführung gewährleistet. Im Jahr 1992 erschien das Modell „Marée“, die Armbanduhr die den Gezeitenwechsel anzeigt, speziell für Segler.

Die Admirals Cup Marée liefert weitere Schlüsselinformationen wie Mondphase, Strömungsstärke sowie den exakten Zeitpunkt von Hoch- und Niedrigwasser an. Das Gezeitenwerk ist das Ergebnis einer dreijährigen Entwicklungsphase. Die genaue Gezeitenuhr entstand in Kooperation mit dem Observatorium Genf und dem hydrografischen und ozeanografischen Dienst der französischen Marine. Als Nachfolge-Modell erschien das Modell Admiral’s Cup Tides, mit einem ETA-Automatikwerk.

Als langjähriger Partner prestigeträchtiger Regatten und renommierter Hochseesegler wie der Olympiasieger Ben Ainslie und Loïck Peyron, die beide Corum Botschafter sind, lag es für die Haute-Horlogerie-Marke Corum nahe, irgendwann einen eigenen Chronographen mit Countdownzähler zu entwickeln. Mit der Admiral’s Cup AC-One 45 präsentiert Corum eine neuartige konzipierte Regattastart-Funktion.

Die Admiral´s Cup Kollektion genießt inzwischen Kultstatus bei allen Anhängern des Segelsports und andere Liebhaber von Extremsportarten.

Die legendären Modelle - Coin Watch, Météorite, Romulus, Feather Watch

Die Schweizer Uhrenfirma mit dem stehenden Schlüssel als Markenzeichen - ´The key to beautiful time´- glänzte seit der Gründung mit einer Reihe von extravaganten und ungewöhnlichen Kreationen in stark limitierter Auflage mit hohen Wiedererkennungswert. Jeder einzelne Zeitmesser aus dem Hause Corum vereint drei fundamentale Werte: technische Innovation, großer uhrmacherische Tradition und hochkarätige Mechanik.

So z.B. die 1968 in Basel vorgestellte Münzuhr aus der Heritage Kollektion, die aus einer Original- 20$ Goldmünze gefertigt wurde. Unter den Träger der Coin Watch mit dem flachen Piguet-Kaliber 9000 sind die Präsidenten Bush, Ronald Reagan, Lyndon Johnson, Jimmy Carter, Richard Nixon und Bill Clinton zu nennen, dabei wäre der Verkauf dieser Uhr jenseits des großen Teichs fast gescheitert. Der Grund - die Veränderung amerikanischer Münzen ist in den USA verboten, da Corum die Umarbeitungen in der Schweiz gemacht hatte, galt dieses Verbot nicht.

Weitere legendäre Modelle wären die 1987 vorgestellte Météorite, die Uhr aus Meteoritengestein, – oder die klassische Romulus, mit der römischen Stundenmarkierung auf der Lünette oder die „Feather Watch“ mit ihren Zifferblättern aus echten Pfauenfedern - alle diese originalen und exklusiven Zeitmesser beweisen, dass Corum zu den kreativsten Hersteller von Luxusuhren gehört und die Uhrenindustrie seit Jahrzehnten entscheidend mitprägt.

Die Geschichte des Schweizer Luxusuhrenherstellers zeigt, dass Corum das vorgegebene Ziel erreicht hat. Mit Hilfe der außergewöhnlichen Designs René Bannwarts – ästhetische und technisch exzellente Uhren mit hohem Wiedererkennungswert zu kreieren, die sich bei Sammler weltweit hoher Beliebtheit erfreuen.

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