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Breguet Tourbillion Ref. 3357

Breguet

A.-L. Breguet – Revolutionär und genialer Erfinder des Uhrmacherhandwerks

Abraham-Louis Breguet (1747 bis 1823) gilt als genialster Erfinder seiner Zunft. Er hat die Uhrmacherkunst in vielerlei Hinsicht revolutioniert und alles was nach ihm an Erfindungen auf diesem Gebiet hinzukam, kann man als marginal bezeichnen.

Sein Name steht für eine Fülle von Inventionen, von denen viele patentiert wurden. Darunter die Repetition (auch Blinden- oder Tastuhr genannt), die Breguet Spirale (verbessert die Ganggenauigkeit), die Breguetzeiger (1783) (aus gebläutem Stahl), die freie Hemmung („échappement naturel“), die erste axiale „para-chute“- Stoßsicherung der Unruhwelle (1790), das guillochierte Zifferblatt (1786) und als Krönung die Erfindung des Tourbillon (1801 patentiert). Das Tourbillon ist eine der berühmtesten Komplikationen von Luxusuhren. Jede Uhrenmanufaktur die etwas auf sich hält, führt ein Modell mit einem Tourbillon.

Die Liste seiner Innovationen lässt sich unendlich fortführen. So schuf Breguet 1812 die erste Armbanduhr der Welt, eine Auftragsarbeit für die Königin von Neapel, Caroline Murat. Als Uhrmacher der königlichen Marine erfindet er 1819 das Okular für astronomische Teleskope. Das Okular macht die Messung von „Zehntelsekunden und sogar von nahezu Hundertstelsekunden“ möglich. Ein Jahr später erfindet er das Observationschronometer, den Vorläufer des heutigen Chronographen.

Kurze Geschichte der Manufaktur Breguet

Breguet gründete 1775 sein Geschäft mit Hilfe seiner Ehefrau am Quai d`Horologerie im Herzen von Paris, nachdem er seine Uhrmacherlehre und Mathematikstudium erfolgreich absolviert hatte. Bereits mit 28 Jahren wurde er als Uhrmachermeister anerkannt. Dem gebürtigen Neuenburger gelang etwas, was es nur wenige Berühmtheiten gelingt – die Anerkennung seiner Werke zu Lebzeiten.

Nach seinem Tod 1823 übernahm sein Neffe die Firma. Aus „Breguet & Fils“ wurde „Breguet Neveu & Cie.“ 1870 wird der Engländer Edward Brown Alleineigentümer der Manufaktur, dessen Unternehmen wiederum hundert Jahre später, 1970, von den beiden Pariser Juwelieren Jacque und Pierre Chaumet erworben wird. Diese hatten das Ziel, nach einer Phase des Niedergangs den Prestige, die ehemalige Qualität und Exklusivität der Breguet Zeitmesser herzustellen.

1999 wurde Breguet an die Swatch Group verkauft. Ab diesem Zeitpunkt stehen die notwendigen finanziellen und technologischen Ressourcen zur Verfügung, um die Kreativität und den Erfindungsgeist der Firma Breguet im Sinne des Gründers fortzusetzen. Heute entstehen die unverkennbaren Breguet Zeitmesser im Vallée de Joux, der Wiege der Haute Horologerie.

Illustre Kundschaft: Könige, Zaren, Adlige, Dichter, Musiker uvam.

Die Liste der exklusiven Breguet Kunden ist lang, darunter sind Könige, Staatsoberhäupter, Wissenschaftler, Adlige und hohe Militärs aus Frankreich, Russland und Großbritannien, zu nennen. Dokumente beweisen, dass die ganze europäische Elite darunter Napoléon Bonaparte, Caroline Murat, Louis XVI, Königin Marie Antoinette, Zar Alexander I von Russland, Selim III, General Davidoff, Alexander Pushkin, Honoré De Balzac, Gioachimo Rossini, Winston Churchill, Baron Rothschild, Alexander von Humboldt und viele mehr, die Leidenschaft für Breguet Zeitmesser teilten.

Um sich vor den zahlreichen Nachahmungen seiner Uhren zu schützen, begann der Uhrmacher ab dem Jahr 1795 auf dem Zifferblatt seiner Breguet-Uhren eine nur unter Lupe sichtbare Signatur anzubringen. Diese fast unsichtbare Signatur auf das Zifferblatt steht auch heute noch als Garant für Authentizität.

Der Respekt für seine Innovationen und das Andenken an Abraham-Louis Breguet lebt auch heute noch in der Edelmarke weiter, die seinen Namen trägt. Breguet Uhren sind handwerklich, perfekte, prestigeträchtige und hochästhetische Zeitmesser. Stendhal sagte 1817 über Breguet Zeitmesser:

„Breguet macht Uhren, die zwanzig Jahre lang tadellos laufen, aber die jämmerliche Maschine, durch die wir leben, inkommodiert und peinigt uns mindestens einmal die Woche mit Schmerzen.“

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